Irgendwie seltsam...
Da ist man,-oder besser, "bin ich"- ständig vom Tod umgeben und trotzdem haut es mich aus den Socken, wenn jemand den ich kannte gehen muss. Emotionale Nähe hat doch ungeahnt große Auswirkungen, die meist erst zu spät bemerkt werden. Der Mensch an sich ist schon eine seltsame Konstruktion...
Mal andersrum: Wäre es nicht bedenklich, wenn es nicht so wäre ???
AntwortenLöschenMeist merkt man erst, wieviel einem ein Mensch bedeutet hat, wenn er plötzlich und unvermutet weg ist. Es tut mir leid um deinen Freund aber bedenke, welches Leiden ihm erspart wurde, hätte es länger gedauert. Trotzdem hart und schwer zu fassen.
AntwortenLöschenDas ist dann wohl der Unterschied zwischen räumlicher und persönlicher Nähe...
AntwortenLöschenDas klingt ganz nach beruflicher Todesnähe...
AntwortenLöschenIch kenne das von Ärzt(innen), Pfleger(innen), die viel mit Senioren zu tun haben und die Zeitung über die Todesannoncen aufklappen ...
Der Tod ist leider Gottes in unserem Dasein fest eingeplant.
Da kann ich dir nur Recht geben, vor allem merken wir immer erst zu spät, wie wichtig uns gewisse Leute sind, oder wie nahe sie uns standen.
AntwortenLöschenIn solchen Momenten denkt man über sein eigenes Leben nach und merkt, dass man manchmal vergisst, es zu leben.
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